E Pluribus Unum

Ich habe nach sehr langer Zeit mal wieder etwas Taschengeld für meine Kamera-Ausrüstung ausgegeben. Als alter Sparbrenner natürlich nicht mehr als 20 EUR aber immerhin.

Ich habe mir Makro-Zwischenringe gekauft, was erlauben sollte, den Abstand zwischen Kamera und Motiv zu verringern und somit detailreichere Aufnahmen zu machen.

Heute habe ich es mal getestet, und zwar in 4 verschiedenen Versionen:

Den ersten Versuch habe ich mit dem normalen Canon Kit-Objektiv gemacht, dem 18-55 mm, auf diesem Bild mit 55 mm:

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Zuhause

Bin gerade wieder Zuhause eingetroffen, nachdem der Termin heute abgesagt wurde 🙁 Also war der Tag heute dann auch relativ entspannt. Da wir gestern schon erfahren haben, dass der Termin heute abgesagt ist, konnte ich mir letzte Nacht wirklich Zeit lassen und in Helsinki fotografieren gehen. Das ist allerdings nicht so einfach, da zwar irgendwann gegen 22:00 Uhr die Sonnen untergeht, es aber nicht so recht dunkel werden will. Gegen 01:00 Uhr in der Nacht war der Himmel immer noch blau…

Jedenfall sind wir am Abend erst Essen gegangen, nachdem wir auf der Tachterrase vom Hotel Torni etwas getrunken hatten. Das Hotel hat einen Turm und ist der höchste Punkt von Helsinki. Man hat einen super Ausblick in alle Richtungen.

Danach sind wir im Restaurant Manala essen gegangen, bevor ich mich gegen 21:00 Uhr zum fotografieren aufgemacht habe, Es war eine ganz schön frustrierende Erfahrung, das Helsinki bei Tageslicht auf den ersten Blick nicht unbedingt die schönste Stadt ist. Es sind sehr viele Baustile im Laufe der Zeit vermischt worden und es fällt vor allem der russische Einfluss auf. Es gibt in Helsinki auch die nördlichste orthodoxe Kirche Europas (hat mir vor Ort eine finnische Frau erzählt) – Tuomiokirkko, Eine auch sehr schöne Kathedrale ist die Uspenski-Kathedrale, Infos’s hier.

Jedenfalls bin ich bis 01:00 Uhr in der Nacht in der Stadt unterwegs gewesen. Das irre ist, zum Fotografieren in der Dämmerung nutzt man ja gerne die sog. “Blaue Stunde“. da dann das natürliche Licht super zum ersten künstlichen Licht (z.B. Straßenbeleuchtung) passt. In unseren Breitengraden oder mehr im Süden ist dieser Zeitraum aber gerne mal nur ein paar Minuten lang. In Helsinki hätte ich glaube ich die ganze Nacht fotografieren können, der Himmel wäre wohl immer blau gewesen…

Die ersten halbwegs vernünftigen Bilder habe ich dann gegen 22:45 Uhr im Hafen gemacht (oder in einem der vielen Häfen).

Im Hintergrund ist die oben erwähnte “Uspenski-Kathedrale”:

Hier sieht man einen Teil der finnischen Eisbrecher-Flotte (sind meine ich 9 insgesamt):

Und hier die “Tuomiokirkko”, die Helsinki Kathedrale:

“Norra esplanaden”:

Und das Restaurant “Kappeli”

Und zum Abschluss, bevor ich wieder ins Hotel zurück bin – der Hauptbahnhof von Helsinki: