Perfektes Wochenende

Der Trip ins Engadin war ein Hit. Die Fahrt mit 4 Stunden war OK und die Landschaft genial. Leider war am Samstag das Wetter bis Mittags nicht sooo toll, aber gegen Mittag kam teilweise die Sonne raus und es hat sich super wandern lassen.

Die Übernachtung in einem Blockhaus des Schweizer Nationalparks war echt cool, obwohl es ziemlich laut war, da die einzelnen Schlafkabinen wohl nur durch reine Bretterwände getrennt waren, also keine große Dämmung.

Gegen 5.30 Uhr war dann die Nacht deshalb auch schon wieder beendet, weil einige andere Wanderer schon aktiv wurden und wohl frühstücken wollten. Egal, das Frühstück war OK und so ging es dann um Punkt 08.00 Uhr bei 2°C am Sonntag Morgen auf zur 2. Etappe.

Am Nachmittag gings dann noch ins Oberengadin nach St. Moritz. Was soll man zu dem Ort der Schönen und Reichen sagen… Der See und die Landschaft sind Klasse, die kleinen Spezialgeschäfte (z.B. für Schoggi) auch. Den Rest muss man nicht gesehen haben.

Kurzurlaub

Nachdem der Sommerurlaub ja nun schon wieder eine Weile her ist, nutze ich das Wochenende um wandern zu gehen. Da ich im letzten Jahr viel mit unseren Schweizer Kollegen unterwegs war, hatte ich mich schon vor einiger Zeit entschlossen, die Schweiz mal zu erkunden. Deshalb gehts morgen früh gegen 06.00 Uhr auf in den flächenmäßig größten Kanton der Schweiz: Graubünden.

Ich war ja bereits im Januar zum Skifahren da, und schon da war es super. Ich hoffe das Wetter spielt mit. Ich werde eine Nacht in ca. 1900m auf einer Hütte übernachten und Sonntag gehts wieder zurück.

Übringens hat Graubünden die wie ich finde bisher besten Werbefiguren überhaupt 🙂

20 Jahre Fanta Vier…

…und meiner einer war dabei, Samstag Abend auf dem Wasen in Stuttgart beim “Heimspiel” 😀

Zum Glück hatte ich mich rechtzeitig auf den Weg gemacht und war mit der S-Bahn gegen 15.00 Uhr bereits da. So hatte ich das Glück noch bis vor in den Bühnenbereich zu kommen und war direkt in der tobenden Masse dabei.

Insgesamt sollen es wohl um die 60.000 Menschen gewesen sein, die meisten direkt vor der Bühne und einen ganze Menge auf den Tribünen.

So ein komischer Moderator von irgend einem Radio-Sender (ich glaube “Das Ding”) hat zurecht gefragt, ob die auf der Tribüne immer noch so glücklich mit der Tatsache sind, dass sie einen Haufen mehr für die Karten und Sitzplätze bezahlt haben und dafür auch noch erheblich weniger sehen 🙂

Hab ich mich auch gefragt, da war ich mit meinen knapp 50 EUR teuren Karten super bedient und davon war jeder Cent gut investiert.

Gegen 17.30 Uhr ging es dann auch los, die erste Vorgruppe “Mamas Gun” (kenne ich nicht, war aber durchaus OK. Danach kam Christoph Sonntag vom SWR, seines Zeichen Kabarettist und zu guter Letzt noch Clueso, gut wie immer, allerdings finde ich manche Lieder etwas gewöhnungsbedürftig (was nicht negativ gemeint ist, eher positiv, denn ich empfinde seine Musik als wirklich gute Musik, eben keine so schnelle Pop-Ohrwürmer).

Ja, und dann so irgend wann nach 20.00 Uhr gings dann los, die Fantas kamen mitten durch die Menge und sind ca. 5 Meter von mir weg dann auf die Bühne.

Super geile Show, zwar mit 2 Technik-Versagern und herausgesprungener Sicherung, aber das war egal.

Und das Beste: 2010 wirds wieder ein Heimspiel geben !

“Clueso und Band” waren wieder als Vorgruppe dabei

Die Vier zu Beginn des Konzerts

Nach dem ersten Lied ging es auf die Hauptbühne

D.J. Hausmarke

Smudo, Thomas D. und Michi Beck

Hausmeister Thomas D. beim Solo von “Liebesbrief”


Bin weg…

…im Urlaub, wird auch Zeit 🙂

Badehose ist eingepackt, Schwimmflügel und Badelatschen auch, und vor allem: meine Kamera mit dem neuen Weitwinkel 😀

Bin am 08.07. wieder zurück, denke ich mal.

2 neue Wandertips

Nachdem das lange Wochenende nun rum ist und morgen die Arbeit für mich wieder startet, gibt es an dieser Stelle 2 neue Wandertips, die ich übers Wochenende ausprobiert habe:

  • Wanderung zur Leuchtenburg bei Kahla / Jena
  • Wanderung zur Ebertswiese am Rennsteig / Thüringer Wald

Leuchtenburg

Die Wanderung ist ziemlich einfach, nicht spektakuläres, aber trotzdem super. Man startet in Kahla, wandert entlang der Saale, über Serpentinen hinauf zum Dohlenstein, wo man einen super Blick über das Saaletal hat. Von dort aus geht es weiter auf der Höhe über ein paar Wiesen zur Leuchtenburg.

Die Leuchtenburg wurde am 15. April 1221 zum ersten Mal urlundlich erwähnt. Mehr gibts hier und hier.

Was dort wirklich klasse ist, ist das Museum. Man merkt, dass viele Fleiß und Geld drin steckt. Und finanziert wird das ganze durch eine Stiftung. Man kann u.a. dadurch unterstützen, indem man sich über eine Spende in der Burg verweigt. Man bekommt dann ein Zertifikat über ein Objekt in/an der Burg, dass man sich selbst heraussuchen kann.

Ebertswiese am Rennsteig

Eine etwas größere Tour stand am Montag im Thüringer Wald an: von Tambach-Dietharz durch das Spittertal zum Spitterfall, zur Ebertswiese und auf dem Rennsteig wieder zurück ins Tal. Alles in allem ca. 15 km.

Was für mich neu war: der Spitterfall ist mit gerade mal 19 Metern Höhe der höchste natürliche Wasserfall Thüringens.

Interessant ist noch, dass man das letzte Viertel der Wanderung auf dem Luther-Weg zurücklegt. Der Weg orientiert sich in Teilen an der historischen Straße, auf der Martin Luther gereist ist. Angeblich hat Luther in Tambach-Dietharz eine Pause gemacht und von der dortigen Quelle getrunken, woraufhin er von einem Steinleiden genesen ist.

Daraufhin wurde 1717 zum Reformationsjubiläum der Brunnen im Tammichsgrund, aus dem Luther getrunken haben soll, in Dr. Martin-Luther-Brunnen umbenannt.